Und als ich mir genau diese Frage vor ein paar Wochen gestellt hab, entwickelte sich in mir der Gedanke bzw. die Frage: Was ist eigentlich mit…?
Was ist eigentlich mit den Reprodukt Manga? Wie haben die sich über die Jahre entwickelt? Jeder kennt sie, jeder liebt sie und jetzt werd ich mal sehr deutlich: Wer hat sie gekauft? Oder wer hat sie nur im Internet oder im Regal begafft und was nettes drüber geschrieben weil es ein gratis Rezi Exemplar gab? Wer hat sie noch so gar nicht richtig sehen und begaffen können?
Qualitätstitel mit Inhalten, die mitunter schwer verdaulich sind haben es oft schwer. Selbst wenn sie international hoch angesehen sind, ist die Sichtbarbeit doch eingeschränkt. Frage zwischendurch: Hat dein(e) Comicladen / Buchhandlung eigentlich Reprodukt Manga? Also, hamse mehr als zwei drei Titel alibimäßig?
Ganz ehrlich, nicht mal bei uns hatten es alle Titel so recht ins Sortiment geschafft. Als Neuheit klar, hamwa da, über längeren Zeitraum jedoch sah das bisher aber immer ganz anders aus. Das ist Gift für jeden Publikation, egal was es ist. Erst mit der Backlist entsteht vernünftige Sichtbarkeit. Schwierig schwierig, ein Laden muss immer wirtschaftlich entscheiden, jeder qm ist bares Geld. Was tun? Augen zu und durch, ein Reprodukt Manga Regal muss her! Mit allem. Alle lieferbaren Reprodukt Manga konzentriert an einem Ort, Schaufenster dazu. Nach dem Welttag des Buches, und unserem rumgedropse wie wichtig Bücher sind, muss man auch mal Fakten liefern.
Der Fakt: Das Regal… und aus jedem Regalteil ein Titel.









Was fehlt? Das Schaufenster! Und eigentlich könnte man auch im Eingangsbereich ein paar Werbeschellen verbasteln, damit man gleich mit Boch auf Kitaro reinstolpert. Wir arbeiten dran. Nachher, also nach dem 27sten Kaffee und eine Runde mit Lizzy über Comics quatschen, nehmen wir uns das Schaufenster vor. Over and out!